28.-30.07.22 – Letzter Stopp Guayaquill



Die Freude auf diese Stadt hält sich in Grenzen, denn so richtig wohlgefühlt haben wir uns hier letztes Mal nicht.
Diesmal steigen wir in einem anderen Hotel direkt an der Uferpromenade ab, hoffen auf nettere Mitarbeiter als bei unserem letzten Stopp hier und geben der Stadt nochmals eine Chance.

Für mehr als einen kleinen Spaziergang und ein Essen reicht es vor Einbruch der Dunkelheit heute jedoch nicht mehr. Wir kehren ins Hotel zurück.

Eigentlich hat die Umgebung rund ums Hotel heute einen ganz entspannten Eindruck auf uns gemacht. Ist es wirklich so, dass man hier im Dunkeln nicht unterwegs sein soll? Es ist unser letzter Abend und es wäre schön, noch ein Abschiedsbier zu trinken. Im Hotel gibt es keines und so wollen wir einen nahegelegenen Supermarkt ansteuern. Wir kommen an einer kleinen Pizzeria vorbei, und sind uns einig – das ist besser als der Supermarkt.
Es sind viele Leute und auch Familie unterwegs und wir fühlen uns ziemlich sicher.

An unserem Abflugtag haben wir noch ziemlich viel Zeit fürs Sightseeing, denn unser Flug startet erst um Viertel vor sieben am Abend.
Wir schlendern den Malecon entlang bis zum Iguanapark (Parque Seminario), einem kleinen Park in dem Landleguane leben. Scheu sind die Tiere hier nicht und an die Nähe der Besucher gewöhnt.
Nach einem Kaffee steuern wir den Leuchtturm auf dem den Hügel Santa Anna an, an dessen Fuß auch unser Hotel liegt.
444 nummerierte Stufen führen den Hügel hinauf und oben hat man einen weiten und lohnenden Blick über die Stadt.

Wehmütig besteigen wir am frühen Abend das Taxi zum Flughafen. Gerne würden wir noch bleiben und noch mehr von Ecuador kennenlernen. Aber auch vier Wochen Urlaub gehen mal zu Ende und wir müssen die Heimreise antreten.