04.03.22 – Eine Winterwoche im März



Lange haben wir auf diese Reise gewartet. Schon vor fast zwei Jahren haben wir diese Reise zusammen mit unseren Freunden Markus und Marina geplant und gebucht. Weil das Leben dann plötzlich seine traurige endgültige Seite zeigte, mussten wir die Reise nochmals um ein Jahr schieben. Neuer Reiseantritt März 2023. Dass wir letztlich doch nur zu zweit statt zu viert auf diese Winterreise gehen, war dann doch überraschend für uns. Doch auch diesmal verlangte das Leben nach neuen Plänen.

Von Frankfurt aus fliegen wir mit der Lufthansa direkt nach Ivalo.
Wir sind früh gegen sieben am Frankfurter Flughafen und ratzfatz mit der Kofferaufgabe fertig, die wir im Self-Check-In erledigen und kommen auch schnell durch die Sicherheitskontrolle. Keine langem Schlangen, wie wir es eigentlich von Frankfurt kennen. Es bleibt noch reichlich Zeit für ein Frühstück. Um kurz nach 10 Uhr heben wir ab und landen nach einem sehr ruhigen, dreieinhalb Stunden langen Flug rund 1900 kilometer nördlich in Ivalo.

Mit milden -5 Grad empfängt uns Lappland. Über das schneebedeckte Flugfeld kann man direkt vom Flugzeug ins Terminal laufen. Wir nehmen unseren Mietwagen in Empfang und schauen, dass wir zügig in unsere Unterkunft kommen, um noch im Hellen anzukommen. Wir fahren rund 35 Minuten und finden unsere Unterkunft für die nächsten sieben Tage fast auf Anhieb: Eine sehr gemütliche Blockhütte aus Holz.


Die Einsamkeit ist für uns etwas ungewohnt, weit und breit ist da nur lichter Wald und der zugefrorene Inarisee in 50 Metern Entfernung. Aber es stellt sich heraus, dass die Unterkunft für die Nordlichtbeobachtung besser nicht sein kann. Keine Lichtquellen weit und breit.
Angekommen an einem sehr schönen Flecken!


Der nächste Ort ist das 700 Seelendorf Inari, ca. zwölf Fahrtminuten entfernt und inmitten einer menschenleeren ursprünglichen Wildnis direkt am Inarisee gelegen. Hier gibt es einige Tourenanbieter, Restaurants, Museen und Supermärkte. Was braucht man mehr.

,